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Odessa
ist die Hauptstadt des Verwaltungsgebietes Odessa mit ca. 2,5 Mio.
Einwohnern, in der Stadt leben etwas mehr als 1 Mio. Einwohner, sie ist
Partnerstadt von Regensburg. Odessa wurde im 18. Jahrhundert von Katharina
der Großen gegründet, um einen leistungsfähigen Militärhafen für die Region
des Schwarzen Meeres und des Mittelmeeres zu haben. Heute spielt Odessa eine
bedeutende Rolle als einer der wichtigsten Häfen in der Ukraine. Das Gebiet
Odessa ist eine hoch entwickelte Industrieregion in der Ukraine. Im Gebiet
Odessa konzentrieren sich vor allem folgende Wirtschaftszweige:
Seewirtschaft, Maschinen- und Gerätebau, Metallbearbeitung, chemische und
petrochemische Industrie, Ackerbau und verarbeitende Industrie sowie
Tourismus.
Durch Odessa verläuft der internationale
Transportkorridor Nr. 9, der Finnland, Russland, Litauen, Weißrussland, die
Ukraine, Moldawien, Rumänien, Bulgarien und Griechenland miteinander
verbindet.
Der Hafen von Odessa ist der größte
im Land und erstreckt ich über eine Länge von 4,2 km, dort können Schiffe
mit einem Tiefgang von bis zu 11,5 m anlegen. In dem Ölhafen können jährlich
bis zu 12 Mrd. Tonnen Öl umgeschlagen werden. Es gibt Verbindungen zu 600
Häfen in 100 Ländern weltweit.
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Zur Region Odessa gehören insgesamt 7 Häfen. Der Hafen Juzhnyi (Südhafen) liegt ca.
30 km nordöstlich vom Hafen Odessa am Adjalyk-Meeresarm, ist die größte
Tiefwasseranlage und gleichzeitig der neueste Hafen der Ukraine und am
Schwarzen Meer überhaupt. Er zählt neben Odessa und Iljitschevsk zu den
wichtigsten Häfen des Landes. Auf einer Gesamtlänge von 2,1 km können hier
Schiffe mit bis zu 14,5 m Tiefgang anlegen, hier werden verschiedenste Güter
und Massengüter, wie Kohle, Erz und Chemikalien umgeschlagen.
Heute steht der Hafen Juzhnyi mit einer
Jahresumschlagmenge von über 20 Mrd. Tonnen an zweiter Stelle in der
Ukraine. In der Umgebung des Hafens wird eine Industriezone mit
entsprechender Infrastruktur aufgebaut, was zur wirtschaftlichen Stärkung
der Region beiträgt sowie neue Arbeitsplätze schafft.
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